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Öffnungszeiten

Freitags ab 20 Uhr: Antifa-Café
Montags 19 Uhr: Jugend Antifa Aktion (JAA)

1. Dienstag im Monat 19 Uhr:
Rote Hilfe/Rechtshilfefonds  

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Ausgewählte Flugblätter

Falsche Kapitalismuskritik & Antisemitismus
Unter dem Motto „Den Nazi-Aufmarsch stoppen“ entstand dieser Text als Aufruf gegen den NPD-Aufmarsch am 18. Juni 2005 in Braunschweig. 

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Soliseite für Axel, Florian, Oliver und Andrej
Am 31.07.2007 wurden Axel, Florian, Oliver und Andrej festgenommen. Ihnen und drei weiteren Personen wird "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" (§129a) vorgeworfen.
 
Rote Hilfe
Aktuelle Infos zur Repression und Verhaltenstipps im Umgang mit Polizei und Justiz gibt es auf der Seite der Roten Hilfe.
Neue Ausgabe der Fight Back!
Dienstag, 29. April 2008
thumb_fb.jpgDie Nummer 40 der Fight Back! ist erschienen. In der neuen Ausgabe findet ihr Artikel zur Braunschweiger Polizei und ihrem Umgang mit Nazis, zur Situation der Linken im Baskenland, einen Beitrag über faschistische Morde und Naziterror in Russland und weitere Artikel. Die Zeitung wird wie immer an Schulen, in Kneipen und an andere Orten kostenlos verteilt oder kann hier als PDF runtergeladen werden... Viel Spaß beim Lesen!

Fight Back Nr. 40 - Mai 2008 (PDF)

 
1. Mai 2008: GLOBAL KÄMPFEN STATT NATIONAL VERZICHTEN
Freitag, 4. April 2008

Jeden Tag schleppen wir uns in die Schule, werden unterrichtet oder müssen selbst unterrichten, jeden Tag quälen wir uns in die Fabrik oder ins Büro, wir montieren Teile oder starren auf Monitore oder wir müssen aufgrund von Arbeitslosigkeit Stunden auf Ämtern zubringen. Unsere Lebensrealitäten und unsere täglichen Erfahrungen sind unterschiedlich, aber wir alle leben in ein und dem selben System. Zu den Gewinnern zählen die allerwenigsten und für den Rest bleiben nur Leistungsdruck, verlängerte Arbeitszeiten, sinkende Löhne und erzwungene Bereitschaft zu Überstunden und „Flexibilität“. Als Druckmittel genügt der Verweis auf die vielen Erwerbslosen, Billigjobber, staatlichen Zwangsmaßnahmen oder die Gefahr der Standortverlagerung als gewaltiges Droh-Szenario.

Der 1. Mai ist weltweiter Kampftag der ArbeiterInnen. Auch wenn die Gewerkschaften (gerade in der BRD) ihn zu einer handzahmen Veranstaltung haben verkommen lassen, so sind in vielen anderen Ländern Millionen Menschen auf den Straßen, um ihrer Ablehnung des Kapitalismus Ausdruck zu verleihen. Es gilt dem Standortwettbewerb und der weltweiten Konkurrenz eine Absage zu erteilen. Wir alle sind von ein und dem selben System betroffen! Während die Verwertung des Kapitals längst länderübergreifend funktioniert, sind die internationale Solidarität und das gemeinsame Handeln aller Lohnabhängigen noch kaum vorhanden. Doch genau das kann der 1. Mai verkörpern: Ein globaler Kampf gegen den Kapitalismus ist notwendig!

1. MAI 2008 - 10:30 Uhr
Burgplatz - Braunschweig

Ausführlicher Aufruf zum 1. Mai 2008 (PDF)

 

TERMINE IM APRIL / MAI:

FILM: GLOBALER KAMPF - 1. MAI INTERNATIONAL
Freitag - 25.04.08 - 20 Uhr Antifaschistisches Café Cyriaksring 55

Mit zahlreichen Bildern und kleinen Filmausschnitten gibt es einen Einblick in die weltweiten Proteste und teilweise militanten Auseinandersetzungen am 1. Mai. Der Schnipsel-Film führt auf eine Reise in die Türkei, USA, Lateinamerika, Asien, Berlin-Kreuzberg und andere Teile der Welt.

 

FILM: „ES GEHT NICHT NUR UM UNSERE HAUT“ (BRD, 2007, 81 min.)
Freitag - 09.05.08 - 20 Uhr Antifaschistisches Café Cyriaksring 55

Ein Film über den Streik beim Bosch-Siemens-Hausgerätewerk in Berlin. In Interviews und Diskussion wird die Stimmung während des Streiks wiedergegeben und deutlich, dass längst nicht alle ArbeiterInnen mit der Rolle der Gewerkschaft zufrieden sind.

 

FILM: CHINA BLUE (Dokumention 2005)
Freitag - 16.05.08 - 20 Uhr A
ntifaschistisches Café Cyriaksring 55

In China gehen Millionen junger Frauen vom Land in die Städte, um in den Weltmarktfabriken zu arbeiten. Der Film schildert detailliert und eindrücklich die harten Bedingungen, unter denen Ausbeutung hier stattfindet und zeigt, dass sich die jungen Frauen zu wehren wissen.

 

VERANSTALTUNG: Klassenkämpfe im Wirtschaftswunder - Sozialer Umbruch und proletarische Kämpfe in China
Dienstag - 20.05.08 19:30 Uhr Grotrian - Zimmerstr. 24 c

 
Flugblatt: 1. Mai 2008:
Freitag, 4. April 2008

HERAUS ZUM 1. MAI 2008

GLOBAL KÄMPFEN STATT NATIONAL VERZICHTEN!


Glaubt man den Prognosen, Nachrichten und Politikern, geht es mit der Wirtschaft mächtig voran: Die Erwerbslosenzahlen gingen zurück, die Kaufkraft lege zu und die Unternehmen blicken positiv in die Zukunft. Die Zeit des Jammerns sei vorbei und der Aufschwung geradezu spürbar. Stellt sich nur die Frage, wer hier was zu spüren bekommt und wer hier von „Aufschwung“ spricht. Denn wer neben Schichtarbeit, Mini- oder Ein-Eurojob, Zeitarbeit, Arbeitsamt oder Schule und Uni noch die Zeit findet über sein Leben nachzudenken, wird feststellen, dass es zwar allerlei Unangenehmes zu spüren gibt, aber eine Verbesserung durch den „Aufschwung“ irgendwie nicht dabei ist.


Arbeit schützt vor Armut nicht

Die Arbeitsmarkt- und sonstigen Reformen im Rahmen der Agenda 2010 scheinen zu greifen, darin sind sich fast alle Politiker und selbst so mancher Gewerkschafter einig. 3,659 Millionen Menschen waren im Januar 2008 erwerbslos, dass ist der niedrigste Stand seit 15 Jahren, verkündet die Bundesagentur für Arbeit. Nimmt man die Zahlen genauer unter die Lupe, wird recht schnell deutlich, dass dieses „Beschäftigungswunder“ nicht existiert. Wer zu den Hunderttausenden gehört, die einen Ein-Euro-Job machen müssen, die kurzfristig durch eine Zeitarbeitsfirma eingespannt werden, eine Umschulung besuchen oder in anderen verordneten Maßnahmen stecken, ist raus aus der Statistik. Wer als Hausfrau arbeitet oder als Flüchtling hier lebt, taucht ohnehin nicht in der Statistik auf. Ebenso wenig wer sich in einem der fast 5 Millionen Billigjobs wiederfindet, wo das Einkommen hinten und vorne nicht reicht ....

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